Mein Weg der Heilung

Hier ein kleiner Einblick in meine Krankheitsgeschichte, die sich, wie ich heute weiß, schon viel früher bemerkbar gemacht hat, als mir bewusst war. Jede Erkrankung entsteht im mentalen und emotionalen Bereich und macht sich dann später auf der materiellen Ebene, also im Körper, bemerkbar. 

 

Mit 14 Jahren hatte ich das Pfeiffersche Drüsenfieber, von dem ich mich nie richtig erholt habe. Immer wieder hatte ich Fieber, und keiner wusste warum. Als mein Zustand sich verschlechterte, wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert. Dort wurden dann verschiedene Operationen durchgeführt. Diese waren im Nachhinein betrachtet erfolglos. Es wurde unter anderem auch eine Nierenpunktion durchgeführt, mit dem Ergebnis einer IgA-Nephritis.

Mit 24 Jahren war die Geburt meiner Tochter. Danach bekam ich wieder massive körperliche Beschwerden, mit denen kein Arzt was anfangen konnte. Nach der zweiten Geburt (meines Sohnes) und einer zeitnahen FSME- Impfung konnte ich von heute auf morgen auf meinen linken Fuß nicht mehr auftreten. Ich bekam die Diagnose „Fersensporn“, obwohl auf dem Röntgenbild kein Dorn zu sehen war. Mir wurde eine sehr teure Stoßwellentherapie empfohlen. So holte ich mir weitere Meinungen ein und hatte am Schluss sechs verschiedene Diagnosen. Mein Fuß wie mein Bein wurden immer tauber, und so wurde mein Tarsaltunnel operiert.

Nach dieser Operation bekam ich Lähmungen im rechten Arm und andere Gefühlsstörungen.

Darauf bekam ich die Diagnose „Borreliose“, die mit einer acht Wochen langen Antibiotika- Therapie behandelt wurde. Leider half diese nicht, und mein Zustand verschlechterte sich weiter. Die Lähmungen, Taubheitsgefühle und Nervenschmerzen blieben. Dazu bekam ich massive Probleme mit meinem Darm. Keine Darmsanierung wollte richtig anschlagen. Mein Leben wurde von meinem Darm, den Schmerzen, Taubheitsgefühlen, Lähmungen, der Müdigkeit und vielen anderen Symptomen bestimmt. Anstatt einer Hilfe wurden immer weitere Diagnosen, wie zum Beispiel „Fibromyalgie“, gestellt. Bald wurde ich als austherapiert angesehen und in die psychosomatische Schublade gesteckt.  Somit übersah man andere wichtige Details, und mein Wunsch nach einer Lumbalpunktion und einem MRT von meinem Kopf wurden ausgeschlagen. Nicht nur mein körperlicher, sondern auch mein seelischer Schmerz und meine Verzweiflung waren zu diesem Zeitpunkt am Nullpunkt. Ich bekam solche Dinge zu hören:

„Jetzt reißen Sie sich doch mal zusammen“

„Sie haben keine Krankheit an der sie sterben können“ 

„Es ist auffällig, dass die Patientin von Arzt zu Arzt rennt“

Für mich war bei diesen Aussagen immer der Unterton eines Hypochonders dabei. Ich vertraute an dieser Stelle nur noch meinem Hausarzt, der mir immer zur Seite stand und noch steht.

Es gab auch Therapeuten, die zumindest eine Schmerzlinderung erreichten. Aber diese Methoden waren sehr teuer, und ich musste alles selber bezahlen, da die Krankenkasse diese nicht übernahm. Im Laufe der Zeit fielen auch meine guten Therapeuten weg, die mir Erleichterung gebracht hatten. Entweder aus Altersgründen, oder ich wurde menschlich sehr enttäuscht. Ich hörte immer, „wir werden das zusammen schaffen, es braucht nur einige Zeit“, und irgendwann hieß es dann, ich bin ein zu schwieriger Fall, ich werde nicht mehr weiterbehandelt. Dies, obwohl mir die Therapie eindeutig schmerzfreie Zeiten schenkte. Ehrlich gesagt verstehe ich so ein Verhalten bis heute nicht. Entweder bin ich Therapeut und helfe den Menschen oder nicht. 

So begann ich selber zu forschen und habe mit meinen Ausbildungen angefangen. Für mich war sehr schnell klar, dass der Epstein-Barr-Virus einer meiner Auslöser für meine Symptome sein muss. Auch wurde mir klar, dass noch andere Faktoren eine Rolle spielen, wie zum Beispiel eine Quecksilber- und eine Formaldehyd- Belastung. Auch seelische Aspekte spielen immer eine Rolle, wenn der Körper krank ist. Diese gilt es, genauso zu erforschen und mutig anzugehen. Es ist wie bei einem Flugzeugabsturz, es sind Verkettungen unglücklicher Zusammenhänge.

Ich habe mich dann intensiv mit der Ernährung, mit der Mitochondrien- Therapie, körperlichen Bewegungsabläufen und den geistigen Gesetzen beschäftigt.

Dadurch habe ich wieder zu meiner spirituellen Schöpferkraft gefunden. Mein Glauben und meine wundervollen Erlebnisse zwischen Himmel und Erde haben mich hier auf der Erde behalten, sowie die Kunst. Ohne meinen Glauben wäre ich nicht mehr auf Erden.

 

Leider konnte ich meinen körperlichen wie seelischen Zustand nicht halten. Mein Körper verwertete die Vitamine und Mineralien nicht richtig, dazu kamen noch weitere emotionale Belastungen. Es war für mich ganz schlimm, meine Familie mit leiden zu sehen. Alles hatte sich durch meine Situation verändert, auch unsere Familienstruktur. Für vieles gab ich mir die Schuld. Es war so schlimm für mich, dass ich meinem Mann die Freiheit anbot, die er auch annahm. Ich glaube, dies war die schwerste Entscheidung meines Lebens, aber im Nachhinein auch die richtige. 

Somit wurde das Jahr 2012 ein wahrhaftiges Schicksalsjahr, die Trennung von meinem Mann, der Auszug von meiner Tochter. Leider kamen auch meine Symptome stärker als je zuvor zurück. Es stand auch nochmals eine Operation im Raum. Ich hatte Myome, die mir erhebliche Probleme bereiteten. Um diese Operation zu umgehen, nahm ich das erste Mal seit 21 Jahren wieder Hormone zu mir. Damit begann die Odyssee schlechthin. Meine Schilddrüse rutschte in eine Unterfunktion, mein Blutdruck stieg ins Unermessliche, ich bekam große Wasseransammlungen und musste jeden Tag bis zur Bewusstlosigkeit würgen. 

Ich kann heute nicht mehr sagen, wie oft der Krankenwagen da war und ich ohne Hilfe zurückgelassen wurde. Irgendwann landete ich in der neurologischen Abteilung, wo endlich ein MRT von meinem Kopf gemacht wurde. Nach Unterbrechung der Untersuchung in der Röhre und Spritzen eines Kontrastmittels wusste ich selbst die folgende Diagnose. Es war die Diagnose „Multiple Sklerose“, die durch eine Lumbalpunktion bestätigt wurde. Diese Diagnose war ein richtiger Befreiungsschlag für mich. Endlich sah man mich und meine Symptome mit anderen Augen. Man nahm mich wieder ernst und tat mich nicht als Hypochonder ab. Es ist schon erstaunlich, dass man solch eine Diagnose bekommen muss, um ernst genommen zu werden.

Ich verteufle die Schulmedizin nicht. Ich finde es nur schade, dass der Mensch nicht in seiner Gesamtheit wahrgenommen und behandelt wird. 

 

Ich finde jede Krankheit, jeder Schmerz, ob seelisch, körperlich oder mental, klein oder groß, hat das Recht, ernst -genommen zu werden. 

Nach Absetzen der Hormone gingen die extremen Symptome, wie des Würgens und der damit verbunden Bewusstlosigkeit, innerhalb von zwei Wochen wieder zurück.

Im Jahr 2014 machte ich meine Ausbildung zur Quantenheilung, und ich entdeckte die Spagyrik. Diese beiden Methoden haben mir wunderbar auf der seelischen und mentalen Ebene geholfen.

Als ich dann noch die Hydroxypathie für mich entdeckte, konnte mein Körper zum ersten Mal nach langer Zeit Mineralstoffe und Vitamine wiederverwerten.

Dies war ein wirklicher Erfolg in Richtung Heilung. Ich konnte nach 17 Jahren endlich ohne Schmerztabletten leben. Auch andere Medikamente konnte ich reduzieren oder ganz weglassen. Die Lebensfreude kam wieder zurück.

Im Jahr 2018 machte mich dann ein Kollege auf das Buch „Mediale Medizin“ von Anthony William aufmerksam.

Als ich das erste Buch las, war ich so fasziniert, dass ich innerhalb von einer Woche alle drei Bücher von ihm gelesen hatte. Ich fand meine Krankheitsgeschichte und auch die emotionalen sowie körperlichen Zusammenhänge, wie zum Beispiel die Geburten meiner Kinder oder die Auswirkungen der Hormone wieder.

Da mein Weg der Heilung über meine angebotenen Methoden sowie die zusätzlichen Empfehlungen von Anthony William geht, weiß ich, dass ich bald besser aufgestellt sein werde als je zuvor. Ich empfehle seine Bücher von Herzen weiter. 

 

Ich möchte jeden den Mut machen, an sich zu glauben und dass es für alles einen Weg der Heilung und Hoffnung gibt. Alles, was wir erleben, ist nicht Strafe, sondern möchte uns auf unseren Seelenweg zurückbringen. Dies erfordert Selbstverantwortung, Selbstreflexion und Mut. Es ist sicherlich kein leichter Weg, aber ein sehr lohnenswerter.

Hinter jeder Herausforderung verbirgt ein Geschenk, an dem wir wachsen können, selbstbewusster werden und unser eigenes Licht erkennen können. 

 

 

 

 

 

 

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